Bestattungsinstitut – wieso sollte man sich damit befassen?Bestattungsinstitut – wieso sollte man sich damit befassen?


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Bestattungsinstitut – wieso sollte man sich damit befassen?

Jeder weiß es eigentlich und trotzdem verdrängen wir dieses Thema allzu gerne. Aber es ist nun mal so, sterben müssen wir letztendlich früher oder später alle. Daher ist es wichtig, dass man sich im Todesfall mit der Bestattung schon jetzt, zu Lebzeiten auseinandersetzt. In diesem Blog-Beitrag erläutere ich euch alles Wissenswerte. Anfangen möchte ich bei den Grundinformationen, was macht ein seriöses Bestattungsinstitut aus? Gibt es gesetzliche Vorgaben? Welche Möglichkeiten der Bestattung gibt es heutzutage? Wie ist das mit einer virtuellen Bestattung? Wo kann ich Hilfe für die Vorbereitung der Bestattung finden? Auf meinem Blog gehe ich auch darauf ein wie man mit der Familie umgehen sollte, wenn es zu einem Trauerfall gekommen ist

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Ein Sarggesteck, wie es beispielsweise bei Josef Diner angeboten wird, ist neben einem Blumenkranz ein klassischer Blumenschmuck der auf den Sarg des Verstorbenen angebracht wird, oder wie unten genauer erläutert, später auch als Grabschmuck dient.  Familie, Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte zeigen damit Respekt, sowie die Verbundenheit zu den Verstorbenen. 

Für den Sargschmuck, auch genannt Sarggesteck, ist es freigestellt welche Blumen der Angehörige bei der Gärtnerei beauftragen lässt.  In erster Linie wählen die Angehörigen die Lieblingsblumen des Verstorbenen, damit auch der letzte Weg mit dessen Charakter und Wünschen gegangen werden kann.  Oft werden als Grün auch Weiden, Zypressen oder Buchs verwendet. Für die Blumen wird regelmäßig zu Rosen, Lilien oder Nelken geraten. 

Für ein Sarggesteck wird auch sehr oft eine Schleife mit einem Spruch beschriftet. Diese besteht häufig aus Materialien wie Kunststoff, Baumwollstoffen oder Samt. Auf das Band, von der rechten Seite der Schleife, werden meist die Namen der Angehörigen gedruckt oder gestickt. Auf der linken Seite wird ein Spruch aufgebracht. Beispiele hierfür sind: "Als Freund unvergessen", "Am Ende steht ein Anfang", "Aufrichtige Anteilnahme", "Danke für deine Liebe", "Danke, dass es Dich gab", "Ein Engel geht auf Reisen" und noch viele weitere Sprüche.  Oft hat hier das Bestattungsinstitut ein ganzes Buch zur Auswahl, für den passenden Spruch. Jedoch kann man selbstverständlich auch individuelle sowie persönliche Texte wählen. 

Die Blumen sind im Allgemeinen ein fester Bestandteil der Trauerkultur, ein Sargschmuck hat auch die Bedeutung: "Letztes Geleit für den Verstorbenen."  Oft ist es üblich, dass der Sargschmuck mit dem Sarg ins Grab hinabgelassen wird. Ein Sarggesteck ist in der Regel aber meist sehr kostenintensiv. Manche Gärtnereien bieten deshalb an, vor dem Hinablassen des Sarges, den Schmuck abzunehmen und nach dem Schließen des Grabes noch für mehrere Tage oder Wochen als Grabschmuck zu nutzen. Das kann man auch bei jeder Gärtnerei anfragen. 

Der Sargschmuck kostet meist zwischen ca. 100 und 200 Euro. Jedoch sind, wie man weiß, nach Oben natürlich niemals Grenzen gesetzt.  Wem ein Sarggesteck zu viel kostet, oder es schade findet, dass die Blumen mit vergraben werden bzw. als Grabschmuck verwelken, eignen sich auch Blumenschalen. 

Diese können, wenn das Grab gesetzt wurde aus der Schale genommen werden und direkt eingepflanzt werden.  Jedoch ist ein Sargschmuck zur Beerdigung keine Pflicht und keiner muss sich an die klassischen Bräuche halten. Alles was man möchte und darf, kann einen meist jeder Gärtner erfüllen. 

Selbstverständlich kann man die Gestecke und den Schmuck auch selbst anfertigen. Hierzu findet man sehr viele Inspirationen und Ideen im Internet, jedoch hat oft nicht jeder die Kraft, auch wenn er die Fingerfertigkeit besitzt, den Schmuck für Sarg und Grab selbst zu fertigen.